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Der frühere Aussenminister Klaus Kinkel hat am 25. November 1997 eine Rede vor dem Sicherheitspolitischen Forum des Deutschen Bundeswehrverbandes gehalten und die Rolle der Bundeswehr bei der internationalen Krisenbewältigung gewürdigt. Sie sei seit 1955 zu einem tragenden Pfeiler deutscher Aussen- und Sicherheitspolitik geworden. Kinkel sprach dabei auch von der Stabilitätsinsel EU, die an einen Krisenbogen grenze, der von Algerien bis Afghanistan reicht. Nicht nur die USA, auch Europa habe im Nahen und Mittleren Osten vitale Interessen. Nato, WEU, Euro-Korps, die Bundeswehr würden nach dem Ende der sowjetischen Bedrohung gebraucht, weil es andersartige Bedrohungen und Herausforderungen für die Sicherheit Deutschlands und Europas gebe. Allerdings setzte sich Kinkel auch dafür ein, den Wohlstandsgraben um die EU um der eigenen inneren Stabilität willen aufzuschütten. |
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